Tour nach Quadrath am 16.09.2015

Geschrieben von: |25. September 2015|Kategorie: RTF|

Es war wieder Samstag, Möwentag! Ein Blick aus dem Fenster, das Wetter versprach Gutes, sogar Sonne, wenn es auch morgens noch recht kühl war, also wenigstens Beinlinge waren gefragt, und dann ab zur Uhr. Bei meiner Ankunft waren lediglich sechs  Möwen da, ältere Semester wie ich (Jochen ausgenommen), also würde es wohl nicht so schnell und anstrengend wie neulich werden, dachte ich zumindest. Aber ein Möwenschwarm füllt sich bekanntermaßen „fließend“ auf, um 9 Uhr war Abfahrt an der Uhr, und schon stand die erste Möwe in der Bungt (Bernd) am Straßenrand, wenig später „flatterte“ Norbert herbei, der Schnitt hob sich schon an in meinen Gedanken in höhere Sphären. Sabine stieg in Ruckes, Detlef in Högden in den Möwenexpress ein, so dass wir schließlich mit 11 Möwen in Richtung Quadrath unterwegs waren, an Barrenstein vorbei nach Deelen, wo wir parallel zur ungeliebten Hauptstraße dank Werner auf einem schönen Wirtschaftsweg nach Rommerskirchen düsten (der Schnitt war natürlich mittlerweile spürbar angestiegen), weiter Richtung Niederaußem durch qualmende Meiler und lärmende Autos, bis wir links abbogen und am Rande des Abbaugebiets in einem stetigen Bergauf und –ab, gefühlt mehr bergauf, nach Quadrath fuhren, am Ende belohnt durch die herrliche Abfahrt in den Ortskern hinein, der 1. Teil war nach 45km geschafft. Kaffee und Kuchen waren die verdiente Belohnung und natürlich auch 3 Punkte.

Wir beschlossen dann auf der Heimfahrt zunächst der „75er“ zu folgen. Also ging es in Richtung Elsdorf über Ahe und Heppendorf, bis wir an der Margaretenhöhe direkt an den Rand der Halde „gerieten“. Und was fanden wir vor? Ich nenne es mal „Erholungsoase“, rechts der Straße ein Fußballgolfplatz mit einer riesigen Baggerschaufel als Dekoration, links ein Restaurant , von dem aus eine Art Bretterweg (er erinnerte mich an die Nordsee) nicht in die See, sondern an den Rand der Halde führte, wo auch Liegestühle zum Sonnen einluden, sehr bizarr angesichts dieses riesigen Loches, von Menschen“hand“ geschaffen. Dort machten wir auch das folgende Foto, und es geht die Mär, dass es schon Menschen gegeben hat, die hier beim Anfertigen eines Selfies in den Abgrund gestürzt sind. HaJo jedenfalls verzichtete auf sein Selfie, oder?